ERP-System für den Maschinenbau: Die Auswahl beginnt nicht beim Anbieter
Welches ERP-System passt zum Maschinen- und Anlagenbau? Die Frage lässt sich nicht aus einem Anbietervergleich beantworten, sondern nur aus den eigenen Prozessen. Bevor ein ERP-System, eine ERP-Software oder eine Branchenlösung konfiguriert wird, muss geklärt sein, was diese Prozesse überhaupt leisten sollen.
Ich verkaufe kein ERP-System und keine ERP-Software. Wer eines auswählt, muss vorher eine Frage beantworten, die keine Produktliste beantwortet: Was sollen die eigenen Prozesse künftig leisten? Ich sorge dafür, dass Sie selbst entscheiden können, welches passt. Erst die Prozesse. Dann die IT.
project2process konfiguriert und implementiert keine ERP-Software. Meine Leistung liegt auf der Fachbereichs-, Prozess- und Steuerungsseite: Ich mache Ihre Organisation entscheidungs- und anforderungsfähig – damit Ihr Implementierungspartner nicht Bestehendes abbildet, sondern Verbessertes implementiert.

Die Systemfrage ist erst die zweite Frage
Vorher braucht es eine Prozessaufnahme entlang der Wertschöpfung und Kriterien, die zwischen Software-Standard und der eigenen Organisation unterscheiden: Was passt sich an das System an, was muss das System abbilden können? Aus dieser Klärung leiten Ihre Fachbereiche ihre Anforderungen selbst ab – und erst dann können Sie eine Anbieterauswahl entscheiden, die zu Ihrer Fertigung passt statt zu einer generischen Branchenlösung. Der Anbieter verkauft die Software, der Implementierungspartner führt sie ein – beide brauchen von Ihnen dasselbe: geklärte Prozesse. Die Freigabe der Auswahl gehört in den Lenkungsausschuss, vorbereitet von Ihren Fachbereichen, nicht vom Anbieter. Was dafür konkret zu klären ist, zeigt der ERP-Prozess-Readiness-Check weiter unten.
Was ich bei Ihrer ERP-Einführung im Maschinenbau tue
- Prozessaufnahme entlang der Wertschöpfung – Vertrieb, Projektmanagement, Engineering, Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Fertigung & Montage, Inbetriebnahme, Abnahmen (FAT/SAT), Service. Ich kenne diese Bereiche aus erster Hand – von der Werkbank bis zum Lenkungsausschuss.
- Schwachstellen sichtbar machen – Redundanzen, Medienbrüche, Grauzonen in Rollen und Verantwortung.
- Soll-Prozesse modellieren – praxistauglich und standortübergreifend vergleichbar, nicht als Papierwerk.
- Anforderungen für den ERP-/SAP-Partner strukturieren – der Fachbereich wird anforderungsfähig, der Integrator bekommt entscheidbare Vorlagen.
- Auswahl bis zur Entscheidung begleiten – Anforderungskatalog und Bewertungskriterien aus Ihren Prozessen, Shortlist der Anbieter, Moderation der Anbieterpräsentationen, Vorbereitung und Begleitung der Vertrags- und Preisverhandlung. Die Systementscheidung bleibt bei Ihnen.
- Zielkonflikte moderieren – zwischen Software-Standard und gewachsener Industrieorganisation: Wo passt sich der Prozess an, wo das System?
- Steuerung aufsetzen und Einführung begleiten – Steering-Struktur, Entscheidungslogik, organisatorische Verankerung bis in den Alltag.
Mein Ansatz: Erst verstehen – dann gestalten – dann begleiten
Vor der IT-Implementierung analysiere ich Ihre bestehenden Prozesse, identifiziere Optimierungspotenziale und erarbeite gemeinsam mit Ihnen praxisnahe Verbesserungsmaßnahmen. Erst auf dieser Basis begleite ich die gezielte Umsetzung.
Nicht jede Schwachstelle in den Unternehmensprozessen braucht gleich ein neues System – oft reicht es, die betroffenen Abläufe neu zu ordnen. Genau das ist der Kern meiner Prozessberatung: Ich erhebe den Ist-Zustand, mache Reibungspunkte zwischen den beteiligten Bereichen sichtbar und entwickle gemeinsam mit Ihren Fachbereichen praxistaugliche Abläufe – als Teil meines Projektmanagements, nicht als losgelöstes Beratungsprojekt. Eine ERP-Einführung kann daraus folgen, muss es aber nicht.
Die ERP-Einführungsbegleitung ist Teil meiner Leistungen im externen Projektmanagement und baut darauf auf, dass Projektarbeit steuerbar ist. Für ERP- und Transformationspartner, die Industriekompetenz suchen: project2process als Partner für ERP-Projekte.
Woher ich das kann
Vom Fachbereich, nicht aus der Folienwelt. Gelernter Werkzeugmechaniker, über 25 Jahre Industrielaufbahn im Maschinen- und Anlagenbau – von der Werkbank bis zur unternehmensweiten Prozessverantwortung für die Projektabwicklung.
SAP-geführte Organisationen von R/3 bis S/4HANA. Meine Prozessverantwortung lag in international tätigen Maschinenbau-Organisationen – zuletzt 2019 bis 2025 als Head of Project Management bei der Kiefel GmbH, einem (Sonder-)Maschinenbauunternehmen u. a. für Medical und Pharma –, deren Abläufe direkt in SAP R/3 und S/4HANA abgebildet wurden. Diese Angaben beschreiben Berufserfahrung in Anstellung, keine Kundenreferenzen von project2process. Ich kenne beide Welten – und den Weg dazwischen.
Ein klares Vorgehensmodell. Erst verstehen, dann gestalten, dann begleiten:
So sehen Arbeitsergebnisse aus.

Ihr Einstieg: ein Erstgespräch
Wir ordnen Ihr Vorhaben gemeinsam ein: Wo stehen Ihre Prozesse, was plant die IT, wo liegen die größten Risiken? Sie erhalten eine ehrliche Ersteinschätzung – auch wenn das Ergebnis lautet: „Sie brauchen mich nicht.” Freie Termine für ein Gespräch stehen im Kalender.
ERP-Prozess-Readiness-Check: Klarheit, bevor konfiguriert wird
Ein kompakter Check mit festem Umfang und Festpreis. Das Ergebnis ist kein Beratungsbericht, sondern eine Entscheidungsgrundlage: Sie wissen danach, ob Ihre Organisation bereit für die ERP-Einführung ist – und was vorher zu klären ist.
Sie erhalten:
- eine priorisierte Prozesslandkarte Ihrer Wertschöpfung – vom Vertrieb bis zum Service
- benannte Rollen- und Entscheidungsprobleme
- Schnittstellen und Medienbrüche
- die offenen Anforderungen an Ihren Implementierungspartner
- einen Governance-Vorschlag für die Einführung
- eine Entscheidungsliste für die nächsten 90 Tage
Damit beantworten Sie drei Fragen: Sind unsere Prozesse ERP-reif? Was muss vor der Konfiguration geklärt werden? Was geben wir dem Implementierungspartner mit?

Festumfang, Festpreis – Details im Gespräch.
Häufige Fragen
Welches ERP-System passt zu meinem Betrieb? Das lässt sich nicht aus einem Anbietervergleich ableiten, sondern nur aus Ihren Prozessen: Was sollen sie künftig leisten, wo passt sich das System an, wo Sie? Ist das geklärt, begleite ich die Auswahl bis zur Entscheidung – Kriterien, Shortlist, Präsentationen, Verhandlung – und die Wahl bleibt Ihre.
Wir haben schon einen ERP-Partner. Wozu noch project2process? Ihr Partner implementiert. Ich sorge dafür, dass er das Richtige implementiert: geklärte Prozesse, entscheidbare Anforderungen, moderierte Zielkonflikte.
Implementieren Sie SAP? Nein. Ich arbeite auf der Prozess- und Fachbereichsseite und mit Ihrem Implementierungspartner zusammen – ich ersetze ihn nicht.
Was, wenn die Prozesse noch gar nicht dokumentiert sind? Genau dann beginnt meine Arbeit: Aufnahme im Alltag statt Papierlage, gemeinsam mit Ihren Leuten.
Wie lange dauert eine ERP-Einführung im Maschinenbau? Das hängt weniger vom System ab als von vier Dingen: der Reife Ihrer Prozesse, der Qualität Ihrer Stammdaten, der Entscheidungsfähigkeit Ihrer Organisation und der Bereitschaft, Abläufe zu ändern. Wer diese vier vorher klärt, verkürzt die Einführung; wer sie erst im Projekt klärt, verlängert sie. Eine Zahl nenne ich Ihnen deshalb erst, wenn ich Ihre Ausgangslage kenne.
Beleg aus der Praxis: Digitalisierungsprojekte begleiten: erst der Ablauf, dann das Werkzeug · PM-Methoden über Business Units ausrollen